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Fossile Energie Fossile Energie wird aus fossilen Brennstoffen gewonnen, die wie , , , und in geologischer Vorzeit aus Abbauproukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind. Diese fossilen Energieträger basieren auf dem und ermöglichen damit (Sonnen)energie vergangener Zeiten zu speichern und heute zu verwerten. Nach internationalen Schätzungen werden 2030 etwa 90% des aus fossilen Quellen gedeckt werden (im Jahr 2005 waren es 81%). wird hingegen aus Holz und weiteren neuzeitlichen organischen Abfällen und Überresten gewonnen. Die technische Erschließung von fossilen Brennstoffen im 18. und 19. Jahrhundert schuf die Voraussetzungen für die . Die aufgeführten fossilen Brennstoffe basieren auf -Verbindungen. Bei der Verbrennung mit Sauerstoff wird daher Energie in Form von Wärme und freigesetzt. Je nach Zusammensetzung und Reinheit des fossilen Brennstoffes resultieren auch andere chemische Verbindungen wie und sowie unterschiedlich feine Stäube. Vorräte Die in der Erde lagernden Vorräte an fossilen Brennstoffen (Fossile Energieträger), die nachgewiesen, sicher verfügbar und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbar sind, bezeichnet man als Energiereserven. Gleichbleibenden Energiebedarf und gleichbleibende Nutzung unterstellt, reichen die derzeit bekannten Welt-Energiereserven an Erdöl und Erdgas 43 bzw. 66 Jahre und an Kohle circa 170 Jahre. Energieressourcen: Neben den Energiereserven gibt es nachgewiesene und vermutete Vorräte von Energieträgern (so genannte Energieressourcen), die jedoch derzeit aus technischen und/oder wirtschaftlichen Gründen noch nicht gewinnbar sind. Die Reserven der fossilen Brennstoffe reichen wohl maximal noch etwa 200 Jahre. Beim Erdöl war die statische Reichweite 1919 nur noch etwa 20 Jahre und ist seither auf immer etwa 35-40 Jahre gestiegen, da neue Vorkommen und verbesserte Abbaumaßnahmen hinzukamen. Ein wichtiger Faktor ist neben der Reichweite der Zeitpunkt, an dem die Förderung nicht mehr gesteigert werden kann, sondern zurückzugehen beginnt. Da sich dadurch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage verändert, kann dies stark steigende Preise zur Folge haben (). Die Versorgungslücke muss entsprechend gedeckt werden, durch geringeren Verbrauch und Alternativen, etwa oder die . Erdöl und Erdgas Abgestorbene Kleinstlebewesen wurden auf dem Meeresgrund in einer Schlammschicht luftdicht eingeschlossen und von anderen Erdschichten überlagert, so dass im Laufe der Zeit (von etwa 500 Millionen Jahren) eine isolierte Schicht entstand. Erdöl ist ein in der Erdkruste eingelagertes, hauptsächlich aus langkettigen Kohlenwasserstoffen bestehendes und Stoffgemisch. Das eventuell noch vorhandene Meerwasser verdunstet oder wird vom Sediment aufgenommen, während sich weitere Schichten ablagern. Da Kohlenwasserstoffe leichter sind als aufgelagerte Erd- und Gesteinsschichten, steigen sie darin hoch und sammeln sich unter undurchlässigen Erdschichten, wobei die gasförmigen Kohlenwasserstoffe (hauptsächlich ) in der Regel als Erdgas über dem flüssigen Erdöl eingeschlossen sind. Rohes Erdöl (Rohöl) stellt mit mehr als 17.000 Bestandteilen eine der komplexesten Mischungen an organischen Stoffen dar, die natürlicherweise auf der Erde vorkommen. Kohle und Torf (von altgerm. kolo = „Kohle“) ist ein schwarzes oder bräunlich-schwarzes, festes biogenes , das zu mehr als 50 Prozent des Gewichtes und mehr als 70 Prozent seines Volumens aus besteht. Steinkohle wird wie Erdöl auch "Schwarzes Gold" genannt. Kohle ist eine Energiequelle und wird vom Menschen als fossiler Brennstoff verwendet. Sie entsteht aus pflanzlichen Überresten, die unter Luftabschluss –z.B. am Grund von Sümpfen und Mooren - nicht verrotten können und später extremem Druck und Hitze ausgesetzt sind. Als hochwertigste Kohle gilt die , da diese sehr dicht und rein ist, das heißt, sehr wenig Fremdstoffe enthält. Der der Steinkohle ist dementsprechend groß. Etwas minderwertiger ist die , die schwächer verdichtet ist und einen größeren enthält; ihr ist deutlich geringer. Faktoren der Verfügbarkeit fossiler Energiereserven · Größe der Energiereserve · Effektivität bei der Nutzbarkeit der Energie · Umfang des Verbrauchs · Ausweichen auf Der Gegenbegriff zu fossiler Energie ist , sich laufend erneuernden energetischen Prozessen entnommen wird. Hierzu gehören die Nutzung der , der Sonneneinstrahlung ( und ), der oder die Nutzung von . und werden ebenfalls unter der Rubrik geführt. Vor- und Nachteile fossiler Brennstoffe Braunkohle Vorteile: · Aufgrund ihrer Lage dicht unter der Erdoberfläche läßt sie sich leicht und billig abbauen. Nachteile: · Da sie einen sehr hohen Schwefelgehalt hat, läßt sie sich nicht so sauber verbrennen und trägt dadurch erheblich zur Umweltverschmutzung bei. · Der Kohlenabbau im Tagebau greift tief in das Leben der Bewohner dieses Gebietes ein. Die Kohleflöze dehnen sich über viele |